Schon Philipp Melanchton monierte: «Zwei Begriffe sind es, auf die gleichsam als auf das Ziel das ganze Leben ausgerichtet ist: Frömmigkeit und Bildung.» (Supplementa Melanchtoniana). Der Zeitgeist ruft zu Recht nach «Spiritualität». Die Menschen hungern nach Sinnlichkeit, Ritualen, Stille, geistlichem Wachstum, Glaubenserfahrungen… Die Lebenswelt des postmodernen Menschen ist weit gespannt, wenn man sie am Verbrauch von Raum, Zeit und materiellen Gütern misst, aber sie ist eine enge Welt, misst man sie an den Bedürfnissen von Geist und Seele. (Prof. Hansjörg Hemminger in einem Vortrag). Gleichzeitig braucht es die theologische Bildung als Korrekturinstanz, um die Spiritualität (Containerbegriff) zu reflektieren und um vor frommer Ghettoisierung und fundamentalistischer Selbstverabsolutierung der eigenen Spiritualität bewahrt zu bleiben und kompetent Auskunft zu geben darüber, was man tut. (Vgl. Handbuch Evangelische Spiritualität Bd. 2).
Die Reihe «Gespräche mit einem Gast», Kurse und Vorträge, sowie offene Angebote ermöglichen, sich mit theologischen, gesellschaftlichen und geistlichen Themen auseinanderzusetzen und sich in eine offene christliche Lebenskultur einzuüben.

Referate und Lektüre zu aktuellen Themen
In Zusammenarbeit mit Fachpersonen organisieren wir in losen Abständen Referat- und Lektürereihen zu aktuellen Themen aus den Bereichen Seelsorge, Oekumene, christliche Lebensgestaltung und Spiritualität